Zählerstand online durchgeben und das Porto wird zur Spende

Netze BW zahlt Prämie für jede Zählerkarte, die ungenutzt bleibt – Betrag kommt Vereinen zugute

 

 

Öhringen. So einfach kann es sein, Gutes zu tun. Die Netze BW ruft seit einiger Zeit dazu auf, ihr den Stand des Stromzählers nicht mehr per Post, sondern mittels elektronischer Medien mitzuteilen. Als Anreiz verspricht der Netzbetreiber, das dadurch eingesparte Porto einer gemeinnützigen Einrichtung vor Ort zu spenden. So kamen im vergangenen Jahr in Öhringen 4.917,00 Euro zusammen.

 

Die Spende geht in gleichen Teilen an den SC Michelbach am Wald 1946 e.V. und den TSV Ohrnberg 1921 e.V.. Kein schlechter Zeitpunkt für den unverhofften Geldsegen. Sind doch nahezu alle Vereine, die in der Regel ohnehin nicht über große finanzielle Mittel verfügen, von der Corona-Pandemie arg gebeutelt: „Uns tut gerade jeder Euro gut, der uns und unsere Arbeit unterstützt“, freut sich Markus Zentmaier, 1. Vorsitzender vom SC Michelbach am Wald 1946 e.V.. Das kann Martin Poddig, 1. Vorsitzender vom TSV Ohrnberg 1921 e.V. nur bestätigen: „Wir haben sicher alle schon leichtere Zeiten erlebt. Vor diesem Hintergrund freut man sich doppelt über eine Spende, zumal wenn sie so überraschend kommt wie diese.“

 

„Die Netze BW hat da eine ganz tolle Idee gehabt – gut gemacht!“, findet Oberbürgermeister Thilo Michler lobende Worte für die Aktion und ergänzt: „Mein herzlicher Dank richtet sich auch an alle Haushalte in unserer Stadt, die die Spende mit ihrer Teilnahme überhaupt erst möglich gemacht haben.“

 

Die Portospenden-Aktion kommt nicht nur gut an, sie trägt auch Früchte, berichtet Brigitte Bayer, Kommunalberaterin der Netze BW bei der Scheckübergabe. „Heute übermitteln uns bereits mehr als 60 Prozent unserer Netzkunden ihre Zählerstände elektronisch.“

 

Die Netze BW wird ihre Spendenaktion im kommenden Jahr fortführen. Dann mit einer neuen Zielsetzung. Denn den Zählerstand online mitzuteilen, ist aus Sicht des Netzbetreibers erst die ‚halbe Miete‘. Schließlich erhalten zuvor alle Netzkund*innen eine entsprechende Aufforderung – per Post. Um diesen Hinweis stattdessen per E-Mail senden zu können, bedarf es einer Einverständniserklärung. Damit möglichst viele Kund*innen diese der Netze BW erteilen, greift das Unternehmen erneut auf das bewährte Anreizprinzip zurück. Die Vereine und gemeinnützigen Einrichtungen in den Kommunen wird es freuen.

 

 

Informationen unter: https://www.netze-bw.de/portoaktion

 

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